Ich bin gefragt worden, was mich eigentlich zum Experten für „Bitcoin für KMU“ macht?!
Mal abgesehen davon, dass das Wort „Experte“ in den letzten Jahren an Status stark verloren hat, bin ich Experte für Informationen.
Ich bin Diplom-Mediendokumentar. Nein, ich drehe keine Dokumentationsfilme.
Ich bin Experte für den Umgang mit Medien und Informationen.
Ich weiß, wie Massenmedien funktionieren, wem sie gehören, wie man Narrative erzeugt, erkenne Framing und Uminterpretationen von Begriffen und wie dadurch Meinungen erzeugt werden.
Und nebenbei, nein, man wird nicht zum Medienexperten, durch ungehemmten Medienkonsum.
Das umfasst das Finden, Verfügbarmachen, Verifizieren, unwesentliches vom wesentlichen zu filtern, das Gestalten von Informationsflüssen zb in Firmen. Heute nennt man das u.a. Datenmanagment. Dazu gehört auch die Vereinfachung vom Fachsprache um die Information zu einer umsetzbaren Information zu machen.
Das erstellen von Dossiers und Recherchen gehören ebenfalls zum Berufsbild.
Also unter anderem das, was heute ein Faktenchecker macht, nur in qualifiziert.
Das macht mich zum Generalisten, nicht zum Spezialisten.
Meine Spezialisierung ist Informationen so zusammenzubringen, dass Sie nutzbar werden.
Und das kann je nach Themenbereich und Nutzer, also der Zielgruppe völlig anders aussehen.
Ich bin also kein Experte für IT oder den Finanzmarkt. Vor 5 Jahren hatte ich in Sachen Krypto und Bitcoin den Informationsstand eines ganz normalen Solo-Selbstständigen, den es zerrissen hat zwischen Familie und Firma, zwischen Werbung und Ausführung der Aufträge und Buchhaltung.
Ich kenne also die Situation, die Lebenswirklichkeit und die Herausforderungen, die Selbstständigkeit mit sich bringt. Und ich kenne den Informationsstand und das Informationsfeld, in dem die meisten sich bewegen.
Wenn Bitcoin da überhaupt vorkommt, dann Mainstreaminformationen, die sich auf den Preis, bevorzugt auf fallende Preise und das Risiko beziehen. Also eher abschreckende und überfordernde Informationen.
Und ich weiß, dass wenn du zb eine Zimmerei leitest, und obendrauf wahrscheinlich noch Familie hast, du mit Sicherheit keine Zeit hast, dich nebenbei autodidaktisch zum IT-Sicherheits- oder Geldmarktexperten weiterzubilden.
Speziell im deutschsprachigen Raum ist die Informationslage wirklich sehr dünn und zb bei facebook riskiert man mit Kryptothemen schnell Zensur und Accountlöschungen.
Und es ist schon wirklich auffällig, die Masse an Informationen über Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel oder Spekulationsobjekt. Die ständige Wiederholung von Narrativen wie „Hodl“ und „Never sell“, während man Informationen über Adoption mit der Lupe suchen muss.
Alleine der Begriff „Adoption“ ist schon irreführend. Im deutschen versteht man unter „Adoption“ ein Waisenkind oder einen Strassenhund aufzunehmen.
Bitcoin Akzeptanz wäre der eigentlich korrekte Ausdruck. Vorrausgesetzt man möchte verstanden werden.
Das Problem unverständliche Fachsprache setzt sich dann fort, wenn es um die Technik geht.
Softwareentwickler haben eine eigene Sprache entwickelt, genau wie Krypto-Enthusiasten, was ja oft in Personalunion einhergeht. Das ist ja erst mal nicht schlimm, solange es Kommunikation untereinander innerhalb des Fach-Informationsraums ermöglicht.
Aber das schönste Tool nützt einfach niemandem etwas, wenn der potentielle User nicht mal versteht, wozu es dienen könnte. Da sind wir bei dem „wie“ es zu nutzen ist noch gar nicht angekommen und der Kunde ist raus.
Die Möglichkeiten und Chancen durch Bitcoin als Zahlungsmittel bzw Bitcoin Akzeptanz sind also geschätzten 99 aller Unternehmer völlig unbekannt. Das fängt schon an bei dem Unterschieden zwischen verschiedenen elektronischen Währungen an.
Die Selbstständigen des Mittelstandes sind es aber, die eine Gesellschaft am Ende tragen und am laufen halten.
Deshalb richtet sich mein Projekt „Bitcoin Akzeptanz für KMU“ an Unternehmer und Selbstständige.
https://funnel.bitcoinkmu.com/project_description_german
Und Danke für eure Unterstützung!
