"Ungleichheitsforschung"
Ungleichheitsforscher Fabian (passender Vorname) Pfeffer bei gmx.de
"Meine Aufgabe ist es, zu verstehen, woher Ungleichheit kommt. Mich interessiert zum Beispiel, wie Milliardäre überhaupt reich werden. Ob sie abgeschafft werden müssten, um die Ungleichheit zu reduzieren, ist eine wertende Frage, die man unterschiedlich beantworten kann. Ich persönlich halte es für unumstritten, dass wir es am obersten Rand der Gesellschaft mit Ungleichheiten zu tun haben, die man sich kaum noch vorstellen kann, und dass das zunehmend ein Problem für unsere Demokratie ist."
Der gute Florian wurde von der University of Michigan ausgebildet.
Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts gab es an der U-M starke "Chapters" der ISS- Intercollegiate Socialist Society, dem amerikanischen Ableger der Fabian Society. Diese Gruppen fungierten als Kaderschmieden, in denen Studenten die Ideen des britischen Fabianismus auf amerikanische Verhältnisse übertrugen.
Wie bei fast allen Elite-Unis in den USA war Rockefeller hier präsent. Die Stiftung finanzierte insbesondere die medizinische Forschung und sozialwissenschaftliche Studien, die oft einen eugenischen oder bevölkerungspolitischen Beigeschmack hatten.
LMU München:
Im Mai 2024 wurde das Munich International Stone Center for Inequality Research (ISI) an der Ludwig-Maximilians-Universität mit einer Spende von 5 Millionen Dollar eröffnet. Diese Spende kam von der James M. and Cathleen D. Stone Foundation. James Stone ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann, ehemaliger Chairman der CFTC (Commodity Futures Trading Commission) und Gründer der Plymouth Rock Assurance. Er gilt als scharfer Kritiker extremer Vermögenskonzentration.

Launching the Center
The Munich International Stone Center for Inequality Research (ISI) is being founded at the Ludwig Maximilian University of Munich (LMU). The James...
Also völlig neutral alles.
London School of Economics (LSE)
Ein neues Zentrum an der LSE, das sich speziell auf Unternehmertum und Vermögensungleichheit konzentriert, soll im Herbst 2026 offiziell starten, ebenfalls unterstützt durch 5 Millionen Dollar.

GMX News
"Für den Kampf gegen Ungleichheit ist die AfD die falsche Partei"
In kaum einem Land ist Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Das belastet die Demokratie – ließe sich aber ändern, sagt der Unglei...
Wenn Wissenschaft im Vorfeld von Philanthropen finanziert wird, wie werden Ergebnisse von "neutralen" Studien wohl aussehen?