Wie ist eure Meinung zu meiner These, warum Bitcoin 2025 trotz super-bullisher Nachrichten und Ereignisse underperformed hat – und warum ich glaube, dass 2026 ein sehr gutes Jahr für den Kurs von Bitcoin wird?
2025 war objektiv eines der bullischsten Jahre für Bitcoin:
ETFs, institutionelle Adoption, Staaten und Großkonzerne als Käufer, Halving-Nachlauf, regulatorische Klarheit in vielen Regionen. Und trotzdem: kein parabolischer Run, kein „klassischer“ Bullenmarkt, sondern zähes Seitwärtslaufen und immer wieder Enttäuschung.
Meine These:
Der Markt wurde 2025 nicht von „fehlender Nachfrage“ gebremst – sondern von zu viel professioneller Nachfrage.
Große Akteure wie BlackRock, Strategy, Pensionsfonds und Wale kaufen nicht wie Retail. Sie können es sich nicht leisten, den Markt sichtbar zu bewegen. Würden sie einfach große Market-Orders platzieren, würden sie:
• den Preis gegen sich selbst treiben
• schlechtere Einstiegspreise bekommen
• andere Marktteilnehmer alarmieren
Stattdessen akkumulieren sie „unsichtbar“:
• Orders werden in tausende kleine Teile zerlegt
• Käufe werden über Wochen und Monate verteilt (TWAP/VWAP)
• Viel Volumen läuft über OTC-Desks und Dark Pools
• Es wird nur dann gekauft, wenn genug Liquidität da ist
Das Ergebnis:
Hohe reale Nachfrage, aber kaum sichtbarer Preisdruck.
Der Markt fühlt sich „schwach“ an, obwohl im Hintergrund massiv akkumuliert wird.
Historisch sahen wir solche Phasen oft vor großen Bewegungen:
Lange, frustrierende Seitwärtsmärkte → strukturelle Verknappung → plötzlicher Trendwechsel, sobald:
• das verfügbare Angebot an BTC sinkt
• die großen Käufer „fertig“ sind
• neue Nachfrage nicht mehr unauffällig absorbiert werden kann
Meine Schlussfolgerung:
2025 war kein schwaches Jahr für Bitcoin – es war ein Jahr der stillen Umverteilung von Coins aus schwachen in extrem starke Hände.
Wenn diese Akkumulation abgeschlossen ist, reicht relativ wenig neue Nachfrage, um den Markt in Bewegung zu setzen.
Deshalb halte ich 2026 für deutlich explosiver als 2025:
Nicht, weil die News besser werden – sondern weil der Markt dann strukturell „trocken“ sein könnte.
Was meint ihr:
Ist das eine plausible Erklärung für die gefühlte Diskrepanz zwischen Fundamentaldaten und Kursverlauf?
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