Ein Bukkake der Girageldschöpfung. Auch der Schweizer wird in 10 oder 20 Jahren richtige Arbeit erst wieder lernen muessen.
#bitcoin fixes this.
👇🏻
11 Angestellte sind bei der herzigen Regiobank Männedorf beschäftigt. Einer ist natürlich Direktor, ein anderer sein Stellvertreter.
Und dann gibt’s noch vier Vizedirektoren. Das erklärt vielleicht die stolzen Löhne von durchschnittlich über 200’000 Franken.
Der lustigste der vier Vizedirektoren ist definitiv Andy Grädel. In „Andy zeigt’s“ präsentiert er à la Fischer-Bettwaren die Räumlichkeiten der neuen Filiale:
„Da isch unser neuer Empfangsbereich“, „Da chan ich Ihnen meine Videos zeigen“, „Vielen Dank fürs Zuluege“.
Weniger lustig sind die Kosten, die das neue Bankgebäude verursacht haben. Wegen des Baus hat die Liquidität gleich um 9 Millionen Franken, um happige 15 Prozent, abgenommen, wie es im Halbjahresbericht heisst.
Einmal mehr sanken die Kundengelder. Ohne ausserordentlichem Ertrag hätte die Bank rote Zahlen geschrieben.
Die Cost-Income-Ratio (CIR) liegt bei 92 Prozent. Auf jeden Franken Ertrag also 92 Rappen Kosten für die Zeit von Januar bis Ende Juni 2025.
Das ist natürlich hoch. Normalerweise liegt der CIR bei regionalen Banken wie jener in Männedorf zwischen 50 und 60 Prozent.
Oder noch tiefer.
Ein Teil der Erträge stammen von den Courtagen. Stolze 1,1 Prozent werden bis 50’000 Franken eingeheimst.
Bei der ZKB sind es 0,65 Prozent.
Vielleicht ist das ein Grund, warum die Kundengelder Ende Juni 2025 auf 297 Millionen Franken sanken. Ende 2022 hatte man noch 338 Millionen betreut.
Für 12 Nasen keine beeindruckende Zahl.
Der VR-Präsident, Thomas Stäheli, ist trotzdem entzückt: Seine Bank führe eine „exzellente Vermögensverwaltung“
Konkrete Fragen beantwortet die Bank nicht. Eine Vizedirektorin schreibt:
„Die Regiobank Männedorf AG hat zum Halbjahr 2025 solide Zahlen publiziert, trotz herausforderndem Marktumfeld. Im Ausleihungsgeschäft sind wir gewachsen, das Volumen im indifferenten Geschäft wurde deutlich gesteigert und die Liquidität ist stabil.“

