Ich teile deine Einschätzung, dass sich die Politik durch Wahlen legitimiert sieht, alles und jedes tun zu dürfen (und dabei massiv in die Rechte seiner Bürger eingreift oder sogar seine Rechte negiert). Es ist ein Übel unserer Zeit, dass der Staat sich immer weiter ausgebreitet hat und vermeint, uns beglücken zu müssen.
Mal andersrum gefragt: wie können wir denn sonst unseren Unmut oder Unwillen ausdrücken? Wie willst du den übergriffigen Staat zurückdrängen?
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Indem Leute genau das Gegenteil tun: Selbst ehrlich Verantwort übernehmen, anstatt sie zu deligieren. Sich um die eigenen Probleme und das eigene Umfeld kümmern, anstatt implizit eine Autorität damit zu beauftragen.
Ja, das ist Arbeit und ein langer Weg bis dahin, im bestehenden System gibt es aber keine Lösung dafür, denn ultimativ lebt man selbst sein Leben oder muss sich dem Fakt stellen, dass man eine übergeordnete Instanz (meinetwegen auch unbewusst) damit beauftragt hat, Einfluß auf das eigene und gesellschaftliche Leben zu nehmen.