NEUES AUS DER URZEIT
Neuer Langhals-Dinosaurier in Spanien entdeckt
Qunkasaura pintiquiniestra lebte vor 75 Millionen Jahren auf der Iberischen Halbinsel.
Im spanischen Cuenca haben Paläontologen einen neuen Langhals-Dinosaurier aus der Zeit vor 75 Millionen Jahren entdeckt. Die fossilen Überreste dieses Sauropoden sind bei Bauarbeiten an einer Eisenbahnstrecke zum Vorschein gekommen. Zu Lebzeiten war der „Qunkasaura pintiquiniestra“ getaufte Dinosaurier wahrscheinlich knapp über fünf Meter lang und sechs Meter hoch. Sein Vorkommen in Spanien überrascht die Paläontologen allerdings.
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Im spanischen Cuenca haben Paläontologen einen neuen Langhals-Dinosaurier aus der Zeit vor 75 Millionen Jahren entdeckt. Die fossilen Überreste dieses Sauropoden sind bei Bauarbeiten an einer Eisenbahnstrecke zum Vorschein gekommen. Zu Lebzeiten war der „Qunkasaura pintiquiniestra“ getaufte Dinosaurier wahrscheinlich knapp über fünf Meter lang und sechs Meter hoch. Sein Vorkommen in Spanien überrascht die Paläontologen allerdings.
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Neuer Langhals-Dinosaurier in Spanien entdeckt
Ein besonderer Fund: Im spanischen Cuenca haben Paläontologen einen neuen Langhals-Dinosaurier aus der Zeit vor 75 Millionen Jahren entdeckt. Die ...
Garudimimus war ein etwa 4 m langer, zahnloser Dinosaurier aus der Gruppe der Ornithomimosaurier (Vogelnachahmerechsen) der während der Oberkreide vor rund 90 - 84 Millionen Jahren in der heutigen Mongolei lebte. Vermutlich fraß Garudimimus Pflanzen sowie auch kleinere Beutetiere.
Diese Illustration stammt aus dem Buch ''Feathered Dinosaurs - The Origin of Birds''.
Künstler: Peter Shouten
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Styracosaurus gehörte zu der Gruppe der Centrosaurinen. Er wurde bis ca. 5,5 m lang und ernährte sich wahrscheinlich von Farnen, Cykadeen und ähnlichen Pflanzen.
Styracosaurus lebte in der Oberkreide vor ca. 76 – 72 Millionen Jahren im heutigen Nordamerika.
Künstler: Andrey Atuchin
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Ein außerordentliches Fossil belegt, wie ein Meeressäuger gleich zwei große Raubtiere satt machte. Die Überreste zeigen im Detail, wie der tödliche Angriff ablief.
Fressen und gefressen werden – das ist das Prinzip der Nahrungskette. Doch wer vor Urzeiten wen fraß, ist oft schwer herauszubekommen. Ein bemerkenswertes Fossil zeigt nun, wie gleich zwei große Raubtiere einst eine wahrscheinlich mehr als zwei Meter lange Ur-Seekuh töteten und zerlegten. Von dem einem Dugong ähnlichen Tier, das vor etwa 11 bis 23 Millionen Jahren im heutigen Venezuela lebte, ist nicht mehr allzu viel übrig – doch die verbleibenden Teile von Schädel und Wirbelsäule zeigen das dramatische Ende des Meeressäugers. Wie ein Team um Aldo Benites-Palomino von der Universität Zürich berichtet, haben mehrere Bissmarken von den Zähnen eines Krokodils den Schädel durchlöchert. Außerdem überziehen mehrere tiefe Kerben Kopf, Wirbel und Rippen.
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Der Fleischfresser war deutlich größer als heutige Menschen. Sein Fund gilt als bislang bedeutendster Zentralasiens. Vor allem der Schädel fasziniert.
Raubsaurier wie der T. rex oder der gigantische Allosaurus gehören zu den bekanntesten und nach heutigen Maßstäben beliebtesten Dinos – die in Form der Vögel noch heute unter uns weilen. Während des Juras waren sie in großen Teilen der Erde verbreitet, doch im heutigen Zentralasien klaffte lange eine große Lücke, aus der keine Fossilien dieser Theropoden bekannt waren. Der Fund von Alpkarakush kyrgyzicus durch ein kirgisisch-deutsches Forschungsteam um Aizek Bakirov von der National Academy of Sciences of Kyrgyz Republic ändert das: Das Fossil dieses Raubsauriers wurde zwischen 2006 und 2023 im Westen Kirgisistans ausgegraben.
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Künstler: Sergey Krasovskiy
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Rahonavis war ein etwa 70 cm langer, theropoder Dinosaurier aus der Gruppe der Dromaeosaurier der möglicherweise schon den aktiven Flug beherrschte. Das bisher einzige gefundene, teilweise erhaltene Skelett von Rahonavis wurde in Madagaskar gefunden, und ist etwa 72 - 66 Millionen Jahre alt.
Künstler: Mohamad Haghani
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Dieser Dinosaurier aus der Gruppe der Ceratopsidae lebte während der oberen Kreidezeit – vor rund 76 – 72 Millionen Jahren – im heutigen Nordamerika. Der Pflanzen fressende Chasmosaurus wurde ca. 5 m lang und wog rund 2 Tonnen.
Sein großer Nackenschild war nicht aus massivem Knochen sondern hatte große, gewichtsreduzierende Fenster die zu Lebzeiten wohl mit Haut überspannt waren.
Künstler: Andrey Atuchin
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Georgiacetus lebte während des Eozän - vor etwa 40 Millionen Jahren. Fossilien dieses Urahnen der Wale wurden in den USA gefunden.
Künstler: Sergey Krasovskiy
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Geologen haben erstmals ein „Täterprofil“ für den Chicxulub-Einschlag erstellt – den Impakt, der vor 66 Millionen Jahren das Dinosaurier-Zeitalter beendete.
Demnach war der riesige Brocken kein Komet, aber auch kein Asteroid aus dem nahen Asteroidengürtel. Stattdessen kam er von weit jenseits des Jupiter, wie das Team in „Science“ berichtet. Zudem gehörte der Chicxulub-Asteroid der seltenen Klasse der kohligen Chrondriten an. Sie gehören zu den ursprünglichsten und ältesten des Sonnensystems.
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Plateosaurus war ein ursprünglicher Dinosaurier aus der Gattung der Sauropodomorpha der während der Obertrias vor rund 217 - 201 Millionen Jahren im heutigen Europa lebte. Ausgewachsen konnte der Pflanzen fressende Plateosaurus eine Länge zwischen 4,8 - 10 m erreichen.
Künstler: Raúl Martin
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Ein vor gut 100 Jahren bei Hannover entdecktes Kreidezeit-Fossil hat sich nun als ganz besonderer Fund entpuppt – als ein neuer Vertreter der schuppenlosen Meereskrokodile. Das vor 135 Millionen Jahren lebende Reptil besitzt ungewöhnlich große Augen und Merkmale eines schnellen Schwimmers. Die Enalioetes schroederi getaufte Art ist zudem einer der jüngsten Vertreter dieser im Jura und in der frühen Kreidezeit verbreiteten Meereskrokodile, wie Paläontologen berichten.
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T-Rex lebte gegen Ende der Kreidezeit vor rund 73 - 66 Millionen Jahren im heutigen Nordamerika. Die schiere Größe dieses Fleisch fressenden Dinosauriers von 12 - 14 m Länge, die gewaltigen Kiefer mit den großen, knochenbrechenden Zähnen, und seine charakteristisch kleinen Arme, faszinieren wohl alle Dinosaurier-Fans. Tyrannosaurus rex war einer der größten landlebenden Raubsaurier der Erdgeschichte.
Künstler: A.J. Trahan
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Guidraco - was soviel bedeutet wie ''Böser Geist'' war ein Kurschwanzflugsaurier der während der unteren Kreidezeit, vor ca. 126 - 113 Millionen Jahren durch die Lüfte flog. Fossilien dieses Flugsauriers - bestehend aus einem fast vollständigen Schädel mit vier Halswirbeln - wurden im westlichen Liaoning gefunden. Die langen, spitzen Zähne an der Schnauzenspitze deuten darauf hin, dass sich Guidraco auf den Fischfang spezialisiert hatte.
Künstler: Lan Feng
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Auf der indonesischen Insel Flores haben Forscher den 700.000 Jahre alten Oberarmknochen einer winzigen Menschenart entdeckt – eines Vorläufers des rätselhaften „Hobbit-Menschen“ Homo floresiensis. Der Fund belegt nun, dass schon dessen Vorfahren mit knapp einem Meter Körpergröße ungewöhnlich klein waren. Die Merkmale des Knochens liefern aber auch neue Hinweise darauf, aus welcher Frühmenschenart sich die „Zwergenmenschen“ von Flores einst entwickelt haben, wie das Team in „Nature Communications“ berichtet.
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Paläontologen haben an den Schwanzwirbeln eines ikonischen Dinosauriers aus Deutschland ungewöhnliche Verletzungen entdeckt.
Dieser vor über 100 Jahren in Baden-Württemberg entdeckte Plateosaurus wies demnach auffällige Wucherungen an den Hämalbögen auf – den nach unten gerichteten Knochenfortsätzen der Schwanzwirbelsäule.
Solche Vernarbungen der Knochen entdeckte das Team auch bei weiteren Exemplaren dieses frühen Sauropoden-Vorfahren. Aber woher stammten die Verletzungen?
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