NEUES AUS DER URZEIT
Älteste Schuppen-Abdrücke eines Reptils entdeckt
In Thüringen haben Paläontologen die ältesten Schuppen-Abdrücke eines Reptils entdeckt. Sie stammen von einem eidechsengroßen Tier, das sich vor 299 Millionen Jahren im Schlamm ausruhte und dabei Abdrücke seines Körpers und seiner Hautstruktur hinterließ. Die Abdrücke sind der früheste Nachweis von Epidermisschuppen – den verhornten Hautstrukturen, die für moderne Reptilien typisch sind. Das Urzeitreptil hat sogar den Abdruck seiner Kloake hinterlassen – auch dieser ist der älteste bisher bekannte.
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#paläontologie #fossilien
In Thüringen haben Paläontologen die ältesten Schuppen-Abdrücke eines Reptils entdeckt. Sie stammen von einem eidechsengroßen Tier, das sich vor 299 Millionen Jahren im Schlamm ausruhte und dabei Abdrücke seines Körpers und seiner Hautstruktur hinterließ. Die Abdrücke sind der früheste Nachweis von Epidermisschuppen – den verhornten Hautstrukturen, die für moderne Reptilien typisch sind. Das Urzeitreptil hat sogar den Abdruck seiner Kloake hinterlassen – auch dieser ist der älteste bisher bekannte.
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Älteste Schuppen-Abdrücke eines Reptils entdeckt
Versteinerte Zeitkapsel: In Thüringen haben Paläontologen die ältesten Schuppen-Abdrücke eines Reptils entdeckt. Sie stammen von einem eidechse...
Paläontologen haben im Schnabel des Archaeopteryx erstaunlich moderne Strukturen entdeckt. Demnach besaß der ikonische Urvogel schon vogeltypische Merkmale wie einen Zungenknochen, Gaumenpapillen und eine von Nerven durchzogene, feinfühlige Schnabelspitze. Diese Strukturen helfen heutigen Vögeln dabei, ihr Futter zu prüfen und geschickt zu manipulieren. Jetzt belegt das Chicagoer Exemplar des Archaeopteryx erstmals, dass auch der Urvogel diese Fähigkeiten schon besaß.
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Warum starben die kleinwüchsigen „Hobbits“ der indonesischen Insel Flores vor rund 50.000 Jahren aus? Eine Antwort darauf könnten nun Klimadaten und Tierfossilien liefern. Denn sie zeigen, dass die Heimatinsel des Homo floresiensis vor rund 61.000 Jahren eine schwere Trockenperiode erlebte. Tausende Jahre lang blieb Trinkwasser knapp und auch die Zwergelefanten, eine Hauptbeute der Hobbits, verschwanden, wie Forscher herausgefunden haben. Für die kleinen Frühmenschen könnte dies das „Aus“ bedeutet haben.
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In einer Kreidezeit-Formation in Bolivien sind mehr als 16.000 Fußabdrücke von Dinosauriern erhalten – so viel wie nirgendwo sonst an einem Ort. Die rund 75 Millionen Jahre alten Spuren stammen von Raubdinosauriern verschiedener Größen, die an einem Seeufer entlangliefen und rannten. Auch Schleifspuren der Theropoden-Schwänze und sogar Spuren schwimmender Raubdinosaurier sind im versteinerten Seegrund konserviert. Diese Fundstätte ist damit weltweit einzigartig, wie Paläontologen berichten.
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Anakondas waren bereits vor 12,4 Millionen Jahren echte Giganten unter den Schlangen, wie Analysen von Wirbel-Fossilien aus Südamerika belegen. Demnach haben diese tropischen Schlangen schon damals ihre maximale Größe erreicht und sind seither auch nicht geschrumpft. Da sich ihr Lebensraum seither gewandelt hat und weil viele andere Giganten der damaligen Zeit heute vergleichsweise winzig sind, ist das erstaunlich.
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Paläontologen haben in Australien einen Urzeit-Hai entdeckt, der ein ganz neues Licht auf den Riesenwuchs früher Haie wirft. Denn die 115 Millionen Jahre alten Wirbel dieses Hais legen nahe, dass der Urzeit-Hai sechs bis acht Meter lang war und mindestens drei Tonnen wog. Damit war dieser Vorfahre von Megalodon und Weißem Hai größer als viele Meeressaurier seiner Zeit. Dies belege, dass Haie früher zu den Top-Prädatoren der Meere heranwuchsen als gedacht, berichten die Forscher.
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Neue Fossilfunde aus Äthiopien klären die Herkunft eines rätselhaften Vormenschenfossils – werfen aber neue Fragen auf. Die neuentdeckten Knochenteile und Zähne verraten, dass die 3,4 Millionen Jahre alte Fußknochen vom Australopithecus deyiremeda stammen müssen – einem frühen, primitiveren Verwandten der berühmten Vormenschenfrau Lucy. Doch die Funde bringen auch unsere bisherigen Annahmen zum Menschenstammbaum durcheinander, wie die Forscher in „Nature“ berichten.
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Einige Urzeitkrokodile könnten ein bizarres Jagdverhalten entwickelt haben: Sie jagten ihre Beute von Bäumen aus. In Australien entdeckte Fossilien legen nahe, dass diese Krokodile aus der Gruppe der Mekosuchinae im Wald lebten und auf Bäume klettern konnten. Dort lauerten sie auf Beute und sprangen von oben auf diese herab – ähnlich wie es heute Leoparden tun. Die Nester dieser Krokodile lagen jedoch am Ufer von Gewässern, wie der Fund der ältesten Krokodileier Australiens nun belegt.
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