NEUES AUS DER URZEIT
Wie die Krokodile zwei Massenaussterben überlebten
Kleine Generalisten waren offenbar auch bei den Reptilien im Vorteil.
Seit Krokodile zum ersten Mal die Bühne des Lebens betraten, haben sie zwei verheerende Massenaussterben überlebt. Nun ist auch klar, warum. Demnach haben sich bei diesen Katastrophen jeweils kleine, generalistische Krokodilarten gegen große Spezialisten durchgesetzt. Dies ermöglichte den Krokodilen das Überleben – und könnte auch andere „Katastrophengewinner“ der Erdgeschichte erklären.
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Kleine Generalisten waren offenbar auch bei den Reptilien im Vorteil.
Seit Krokodile zum ersten Mal die Bühne des Lebens betraten, haben sie zwei verheerende Massenaussterben überlebt. Nun ist auch klar, warum. Demnach haben sich bei diesen Katastrophen jeweils kleine, generalistische Krokodilarten gegen große Spezialisten durchgesetzt. Dies ermöglichte den Krokodilen das Überleben – und könnte auch andere „Katastrophengewinner“ der Erdgeschichte erklären.
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Wie die Krokodile zwei Massenaussterben überlebten
Gepanzerte Überlebenskünstler: Seit Krokodile zum ersten Mal die Bühne des Lebens betraten, haben sie zwei verheerende Massenaussterben überleb...
Gepanzerter Ankylosaurier lebte während der mittleren Kreidezeit in Kanada.
Im Westen Kanadas haben Paläontologen erstmals die versteinerten Fußabdrücke eines Dinosauriers mit Schwanzkeule entdeckt. Es ist der erste mittelkreidezeitliche Nachweis eines solchen Ankylosauriers in ganz Nordamerika. Der gepanzerte, stachelbewehrte Koloss war fünf bis sechs Meter lang und lebte vor 100 bis 84 Millionen Jahren. Gefährlich wurden diese wehrhaften Dinosaurier aber nur der Vegetation: Sie waren Pflanzenfresser. Welche Art der Ankylosaurier die neu entdeckten Abdrücke hinterlassen hat, ist noch unbekannt, wie die Paläontologen berichten.
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Auf der schottischen Isle of Skye haben Paläontologen 131 neue Fußabdrücke von großen Dinosauriern entdeckt. Sie stammen von bis zu 20 Meter langen Sauropoden sowie von mehreren bis zu sieben Meter großen, zweibeinigen Raubdinosaurier-Arten. Beide Gruppen hinterließen ihre Spuren vor 165 bis 170 Millionen Jahren in einer küstennahen Lagune – wahrscheinlich jedoch zu unterschiedlichen Zeiten. Die Abdrücke verraten mehr über das Leben der Riesenechsen im mittleren Jura.
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Unsere menschliche Spezies könnte durch die Wiedervereinigung von zwei verschiedenen Frühmenschen-Populationen entstanden sein. Ihr Erbgut findet sich heute im Verhältnis 80 zu 20 in unserem Genom, wie in „Nature“ veröffentlichte DNA-Analysen enthüllen. Demnach trennten sich diese Gründerpopulationen vor rund 1,5 Millionen Jahren voneinander, kamen aber vor 300.000 Jahren wieder zusammen – und schufen den Homo sapiens. Doch wer waren diese Gründer?
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Im Nordwesten Chinas haben Paläontologen ein Gebiet entdeckt, das während des verheerendsten Massenaussterbens der Erdgeschichte als Oase des Lebens diente. Selbst als Vulkanausbrüche vor 252 Millionen Jahren das Klima aufheizten und die Meere versauern ließen, gediehen dort noch Nadelwälder und Farne. Dieses Refugium erholte sich zudem zehnmal schneller von der Katastrophe als andere Regionen der Welt, wie das Team in „Science Advances“ berichtet.
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Paläontologen haben erstmals die Fellfarbe von 150 Millionen Jahre alten Säugetieren ermittelt, die einst an der Seite der Dinosaurier lebten. Die Haare aller sechs untersuchten Spezies waren demnach einheitlich dunkelbraun, was ihnen bei ihrer nachtaktiven Lebensweise als Tarnung gedient haben könnte. Die heutige Farben- und Mustervielfalt unter Säugetieren entstand dagegen wahrscheinlich erst nach dem Aussterben der Dinosaurier, wie das Team in „Science“ berichtet.
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In Nordspanien haben Archäologen das älteste Gesichtsfossil Europas entdeckt. Die 1,1 bis 1,4 Millionen Jahre alten Schädelfragmente zeigen Kiefer, Wangen und Nase einer noch unbekannten Frühmenschen-Art, die moderner war als Homo erectus, aber archaischer als der Neandertaler-Vorfahre Homo antecessor. Damit belegt der Fund, dass Europa damals von mindestens zwei, vielleicht sogar mehr Frühmenschenarten besiedelt war, wie das Forschungsteam in „Nature“ berichtet.
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In Wien haben Paläontologen das jüngste Urzeit-Krokodil Mitteleuropas entdeckt. Der prähistorische Alligator lebte noch vor rund zwölf Millionen Jahren in den dortigen Flussgebieten – eine Million Jahre länger als bislang angenommen. Das belegt eine versteinerte Hautplatte, die zuvor fälschlicherweise für das Panzerfragment einer Schildkröte gehalten wurde. Die Neuzuordnung könnte auch klären, warum die europäischen Krokodile ausstarben.
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Im Hintergrund lauert ein Velociraptor darauf dass sich ein Jungtier zu weit vom Elterntier entfernt um dann blitzschnell seine Chance zu nutzen um Beute zu machen.
Citipati war ein Dinosaurier aus der Gruppe der Oviraptorosauria, der während der späten Kreidezeit vor rund 81 - 76 Millionen Jahren lebte. Der ca. 3 m lange Citipati hatte einen auffälligen Schädelkamm und war wahrscheinlich ein Allesfresser. Fossilien von Citipati wurden in der Mongolei gefunden.
Künstler: ''Apsaravis''
#dinosaurier #paläontologie #urzeit #prähistorisch #paleoart #illustration
In Rumänien entdeckte Fossilien von Langhalsdinosauriern werfen neues Licht auf die Inselwelt des kreidezeitlichen Europas. Auf einer dieser Inseln herrschte demnach während der Kreidezeit eine überraschend große Vielfalt an Sauropoden, wie Paläontologen herausgefunden haben. Die meisten dieser langhalsigen Inselbewohner waren für Sauropoden extrem klein – mit einer Ausnahme: Der neuentdeckte, fast zehn Meter lange Uriash kadici war ein wahren Riese unter Zwergen. Aber warum war nur er so groß?
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In Australien haben Paläontologen die Fossilien von gleich drei neuen Raubdinosauriern in einem Gebiet entdeckt. Dazu gehören der älteste bekannte Fund eines sechs bis sieben Meter langen Megaraptors, der erste australische Carcharodontosaurier und ein kleiner, vogelähnlicher Raptor. Diese Funde werfen nun ein ganz neues Licht auf die Evolution australischer Raubdinosaurier und auf deren Position in der Nahrungskette, wie das Team berichtet.
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Pflanzenfressende Insekten entwickelten ihre Vielfalt früher als gedacht, wie Fraßspuren an 165 Millionen Jahre alten fossilen Blättern belegen. Demnach erlebten die sechsbeinigen Pflanzenfresser ihren großen Evolutionsschub nicht erst mit der Entwicklung der Blütenpflanzen, sondern schon 60 Millionen Jahre zuvor. Die Triebkräfte der Diversifikation der pflanzenfressenden Insekten könnten damals parasitäre Insekten gewesen sein.
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In China haben Paläontologen einen ungewöhnlich weit entwickelten Urvogel entdeckt. Baminornis zhenghensis lebte vor 150 Millionen Jahren – zur selben Zeit wie Archaeopteryx, war aber schon deutlich vogelähnlicher als dieser. Zum Beispiel besaß Baminornis bereits einen kurzen vogeltypischen Schwanz, während sein Vetter Archaeopteryx noch mit einem langen, reptilienartigen Schwanz herumlief. Dies wirft ein neues Licht auf die Evolution der Vögel, wie das Team in „Nature“ berichtet.
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Alles Gute zum Geburtstag.
Charles R. Darwin
* 12. Februar 1809
† 19. April 1882
#darwin #evolution #paläontologie #fossilien
Ein in der Antarktis entdecktes Fossil bestätigt, dass es schon zur Zeit der Dinosaurier erste echte Vögel gab. Der 69 Millionen Jahre alte Schädel eines Vegavis iaai weist demnach einen modernen, zahnlosen Schnabel und ein Gehirn auf, das dem der heutigen Vögel sehr ähnlich war. Dies klärt die Debatte darum, wann sich die ersten „modernen“ Vögel entwickelt haben, wie die Paläontologen in „Nature“ berichten. Zudem demonstriert das Fossil, dass Vögel schon in der Kreidezeit überraschend spezialisiert waren.
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Die ersten Frühmenschen könnten Europa früher erreicht haben als bisher angenommen. Mögliche Belege dafür liefern 1,92 Millionen Jahre Schnittspuren auf Tierknochen, die in der rumänischen Fundstätte Grăunceanu entdeckt wurden. Die Schnitte könnten beim Schlachten und Zerlegen der Tiere entstanden sein, wie Forscher in „Nature Communications“ berichten. Sollte sich dies bestätigen, wären dies die frühesten Zeugnisse frühmenschlicher Präsenz auf unserem Kontinent.
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Wann begannen unsere Vorfahren, regelmäßig Tiere zu jagen und zu essen? Eine erste Antwort liefern nun Analysen von rund 3,5 Millionen Jahre alten Zähnen des Australopithecus aus Südafrika. Sie enthüllen, dass der Speiseplan dieses Vormenschen noch dem der Affen entsprach: Er ernährte sich vorwiegend vegetarisch und aß fast nie Fleisch, wie Forscher in „Science“ berichten. Demnach muss der Wechsel zum Jäger und Sammler erst später stattgefunden haben.
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