NEUES AUS DER URZEIT
Ein Homo erectus vom Meeresgrund
Fossilfunde vor der Küste von Java verändern Sicht auf Frühmenschen Südostasiens.
Die letzten Vertreter des Homo erectus könnten ein heute versunkenes Gebiet als Refugium genutzt haben – das Sundaschelf in Südostasien. Indizien dafür liefern 140.000 Jahre alte Fossilien, die am Meeresgrund vor der Küste Javas gefunden wurden. Sie zeugen erstmals von der Präsenz der Frühmenschen auf dieser damals freiliegenden Landbrücke. Doch sie widersprechen auch gängigen Annahmen, nach denen die Insel Java damals geografisch isoliert war – und werfen neue Fragen zur Frühgeschichte dieser Region auf.
Link zum Artikel:
#evolution #frühmenschen #fossilien
Die letzten Vertreter des Homo erectus könnten ein heute versunkenes Gebiet als Refugium genutzt haben – das Sundaschelf in Südostasien. Indizien dafür liefern 140.000 Jahre alte Fossilien, die am Meeresgrund vor der Küste Javas gefunden wurden. Sie zeugen erstmals von der Präsenz der Frühmenschen auf dieser damals freiliegenden Landbrücke. Doch sie widersprechen auch gängigen Annahmen, nach denen die Insel Java damals geografisch isoliert war – und werfen neue Fragen zur Frühgeschichte dieser Region auf.
Link zum Artikel:

scinexx | Das Wissensmagazin
Ein Homo erectus vom Meeresgrund
Versunkenes Land: Die letzten Vertreter des Homo erectus könnten ein heute versunkenes Gebiet als Refugium genutzt haben – das Sundaschelf in S...
In Kanada haben Paläontologen Fossilien eines zuvor unbekannten Raubtiers aus dem Kambrium-Zeitalter entdeckt – der Zeit vor rund 506 Millionen Jahren. „Mosura fentoni“ war zwar nur rund sechs Zentimeter groß, aber durchaus furchteinflößend: Der Urzeit-Prädator packte seine Beute mit stachelbesetzten Klauen und war zu schnellen Schwimmmanövern fähig. Details seines Körperbaus helfen zudem, auch andere Fossilien aus dieser Ursprungszeit vieler moderner Tiergruppen besser zu verstehen.
Link zum Artikel:

Ein 14. Exemplar des berühmten Archaeopteryx enthüllt nie zuvor gesehene Details des ikonischen Urvogels. So zeigt das „Chicagoer“ Archaeopteryx-Fossil erstmals eine Gruppe von Flügelfedern, die eine entscheidende Anpassung ans Fliegen waren – und die bei anderen gefiederten Dinosauriern fehlten. Die Füße des Urvogel-Fossils liefern Hinweise auf eine teils bodenlebende Lebensweise und sein gut erhaltener Schädel zeigt erste vogelähnliche Gaumenmerkmale, wie Paläontologen in “Nature“ berichten.
Link zum Artikel:

Künstler:
Pedro Salas und Sergey Krasovskiy
#dinosaurier #fossilien #paläontologie #urzeit #evolution #t-rex
Künstler:
Pedro Salas und Sergey Krasovskiy
#dinosaurier #fossilien #paläontologie #urzeit #evolution
Direkte Vorfahren des Tyrannosaurus rex kamen aus Asien statt Nordamerika.
Der berühmte Tyrannosaurus rex entstand zwar in Nordamerika, seine direkten Vorfahren kamen aber aus Asien – anders als ein jüngster Fossilfund anzudeuten schien, wie eine Studie enthüllt. Sie zeigt zudem: Auch in Europa und Afrika gab es einst Raubsaurier aus der Gruppe der Megaraptora, weil diese in der frühen Kreidezeit durch unseren Kontinent nach Süden zogen. Demnach könnten in Europa noch Fossilien dieser entfernten Tyrannosaurier-Verwandten auf ihre Entdeckung warten, wie die Paläontologen berichten.
Link zum Artikel:

Wie der Vorfahr der eierlegenden Säugetiere aussah.
Anders als lange angenommen war der gemeinsame Vorfahre der heutigen Schnabeltiere und Ameisenigel offenbar nicht landlebend. Stattdessen gingen alle heutigen Kloakentiere aus einem wasserlebenden, grabenden Ursäuger hervor. Das legen Analysen eines fossilen Ursäugers nahe, der zur Zeit der Dinosaurier in Australien lebte. Diese Kryoryctes cadburyi genannte Art war ein eierlegendes Säugetier, das gut schwimmen konnte, sich aber an Land Erdhöhlen grub. Die heute landlebenden Ameisenigel haben sich demnach aus einem wasserlebenden Vorfahren entwickelt – ein seltener Fall für einen „Landgang“ eines Säugetieres.
Link zum Artikel:

Vertreterin der „Höllenameisen“ lebte vor 113 Millionen Jahren in Brasilien.
In Brasilien haben Paläontologen die älteste fossile Ameise der Welt entdeckt. Die Art mit Namen Vulcanidris cratensis lebte in der mittleren Kreidezeit vor 113 Millionen Jahren und zeichnete sich durch bizarre Mundwerkzeuge für den Beutefang aus. Als Vertreterin der sogenannten Höllenameisen gehörte das urzeitliche Insekt einer der frühesten Ameisenlinien an, war dafür aber bereits überraschend stark spezialisiert, wie das Team berichtet.
Link zum Artikel:

Kleine Generalisten waren offenbar auch bei den Reptilien im Vorteil.
Seit Krokodile zum ersten Mal die Bühne des Lebens betraten, haben sie zwei verheerende Massenaussterben überlebt. Nun ist auch klar, warum. Demnach haben sich bei diesen Katastrophen jeweils kleine, generalistische Krokodilarten gegen große Spezialisten durchgesetzt. Dies ermöglichte den Krokodilen das Überleben – und könnte auch andere „Katastrophengewinner“ der Erdgeschichte erklären.
Link zum Artikel:

Gepanzerter Ankylosaurier lebte während der mittleren Kreidezeit in Kanada.
Im Westen Kanadas haben Paläontologen erstmals die versteinerten Fußabdrücke eines Dinosauriers mit Schwanzkeule entdeckt. Es ist der erste mittelkreidezeitliche Nachweis eines solchen Ankylosauriers in ganz Nordamerika. Der gepanzerte, stachelbewehrte Koloss war fünf bis sechs Meter lang und lebte vor 100 bis 84 Millionen Jahren. Gefährlich wurden diese wehrhaften Dinosaurier aber nur der Vegetation: Sie waren Pflanzenfresser. Welche Art der Ankylosaurier die neu entdeckten Abdrücke hinterlassen hat, ist noch unbekannt, wie die Paläontologen berichten.
Link zum Artikel:

Auf der schottischen Isle of Skye haben Paläontologen 131 neue Fußabdrücke von großen Dinosauriern entdeckt. Sie stammen von bis zu 20 Meter langen Sauropoden sowie von mehreren bis zu sieben Meter großen, zweibeinigen Raubdinosaurier-Arten. Beide Gruppen hinterließen ihre Spuren vor 165 bis 170 Millionen Jahren in einer küstennahen Lagune – wahrscheinlich jedoch zu unterschiedlichen Zeiten. Die Abdrücke verraten mehr über das Leben der Riesenechsen im mittleren Jura.
Link zum Artikel:



Unsere menschliche Spezies könnte durch die Wiedervereinigung von zwei verschiedenen Frühmenschen-Populationen entstanden sein. Ihr Erbgut findet sich heute im Verhältnis 80 zu 20 in unserem Genom, wie in „Nature“ veröffentlichte DNA-Analysen enthüllen. Demnach trennten sich diese Gründerpopulationen vor rund 1,5 Millionen Jahren voneinander, kamen aber vor 300.000 Jahren wieder zusammen – und schufen den Homo sapiens. Doch wer waren diese Gründer?
Link zum Artikel:

Im Nordwesten Chinas haben Paläontologen ein Gebiet entdeckt, das während des verheerendsten Massenaussterbens der Erdgeschichte als Oase des Lebens diente. Selbst als Vulkanausbrüche vor 252 Millionen Jahren das Klima aufheizten und die Meere versauern ließen, gediehen dort noch Nadelwälder und Farne. Dieses Refugium erholte sich zudem zehnmal schneller von der Katastrophe als andere Regionen der Welt, wie das Team in „Science Advances“ berichtet.
Link zum Artikel:

Paläontologen haben erstmals die Fellfarbe von 150 Millionen Jahre alten Säugetieren ermittelt, die einst an der Seite der Dinosaurier lebten. Die Haare aller sechs untersuchten Spezies waren demnach einheitlich dunkelbraun, was ihnen bei ihrer nachtaktiven Lebensweise als Tarnung gedient haben könnte. Die heutige Farben- und Mustervielfalt unter Säugetieren entstand dagegen wahrscheinlich erst nach dem Aussterben der Dinosaurier, wie das Team in „Science“ berichtet.
Link zum Artikel:

In Nordspanien haben Archäologen das älteste Gesichtsfossil Europas entdeckt. Die 1,1 bis 1,4 Millionen Jahre alten Schädelfragmente zeigen Kiefer, Wangen und Nase einer noch unbekannten Frühmenschen-Art, die moderner war als Homo erectus, aber archaischer als der Neandertaler-Vorfahre Homo antecessor. Damit belegt der Fund, dass Europa damals von mindestens zwei, vielleicht sogar mehr Frühmenschenarten besiedelt war, wie das Forschungsteam in „Nature“ berichtet.
Link zum Artikel:

In Wien haben Paläontologen das jüngste Urzeit-Krokodil Mitteleuropas entdeckt. Der prähistorische Alligator lebte noch vor rund zwölf Millionen Jahren in den dortigen Flussgebieten – eine Million Jahre länger als bislang angenommen. Das belegt eine versteinerte Hautplatte, die zuvor fälschlicherweise für das Panzerfragment einer Schildkröte gehalten wurde. Die Neuzuordnung könnte auch klären, warum die europäischen Krokodile ausstarben.
Link zum Artikel:

Im Hintergrund lauert ein Velociraptor darauf dass sich ein Jungtier zu weit vom Elterntier entfernt um dann blitzschnell seine Chance zu nutzen um Beute zu machen.
Citipati war ein Dinosaurier aus der Gruppe der Oviraptorosauria, der während der späten Kreidezeit vor rund 81 - 76 Millionen Jahren lebte. Der ca. 3 m lange Citipati hatte einen auffälligen Schädelkamm und war wahrscheinlich ein Allesfresser. Fossilien von Citipati wurden in der Mongolei gefunden.
Künstler: ''Apsaravis''
#dinosaurier #paläontologie #urzeit #prähistorisch #paleoart #illustration
In Rumänien entdeckte Fossilien von Langhalsdinosauriern werfen neues Licht auf die Inselwelt des kreidezeitlichen Europas. Auf einer dieser Inseln herrschte demnach während der Kreidezeit eine überraschend große Vielfalt an Sauropoden, wie Paläontologen herausgefunden haben. Die meisten dieser langhalsigen Inselbewohner waren für Sauropoden extrem klein – mit einer Ausnahme: Der neuentdeckte, fast zehn Meter lange Uriash kadici war ein wahren Riese unter Zwergen. Aber warum war nur er so groß?
Link zum Artikel:

In Australien haben Paläontologen die Fossilien von gleich drei neuen Raubdinosauriern in einem Gebiet entdeckt. Dazu gehören der älteste bekannte Fund eines sechs bis sieben Meter langen Megaraptors, der erste australische Carcharodontosaurier und ein kleiner, vogelähnlicher Raptor. Diese Funde werfen nun ein ganz neues Licht auf die Evolution australischer Raubdinosaurier und auf deren Position in der Nahrungskette, wie das Team berichtet.
Link zum Artikel:
