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New York Times: Trump Weighs New Military Options Against Iran (Trump erwägt neue militärische Optionen gegen den Iran) – Auszug (übersetzt): „Die derzeitigen Optionen beinhalten sogar die Möglichkeit, dass amerikanische Streitkräfte Angriffe auf Ziele innerhalb des Irans durchführen. (…) In den letzten Tagen hat er darüber nachgedacht, ob ein Regimewechsel eine realistische Option wäre.“
Foreign Affairs: The World Will Come to Miss Western Hypocrisy (Die Welt wird die westliche Heuchelei vermissen) – Auszug (übersetzt): „Wenn Großmächte sich gezwungen sehen, ihr Verhalten moralisch zu rechtfertigen, gewinnen schwächere Staaten an Einfluss. Sie können sich auf gemeinsame Standards berufen, das Völkerrecht anführen und die Übereinstimmung von Rhetorik und Handeln fordern. Doch ohne die Notwendigkeit, auch nur den Anschein von Prinzipien aufrechtzuerhalten, kann ein mächtiges Land tun, was es will, im Wissen, dass es nur durch die Macht anderer eingeschränkt werden kann. (…) Wenn Großmächte sich nicht mehr gezwungen sehen, ihr Verhalten zu rechtfertigen, werden Streitigkeiten, die einst als Auseinandersetzungen um Legitimität ausgetragen wurden, zunehmend zu Machtproben. (…) Diese Verschiebung mag für die mächtigsten Staaten (…) beherrschbar erscheinen. Für das globale System als Ganzes ist sie jedoch weitaus destabilisierender. Ohne den Druck der Heuchelei, der sie normalerweise einschränkt, operiert Macht mit weniger Puffern und vermittelnden Institutionen. Es entsteht eine unverhohlene Hierarchie, in der Kooperation schwerer aufrechtzuerhalten ist und Konflikte eher eskalieren.“ https://archive.ph/eQTeQ
junge Welt: Station unter Eis – Auszug: „[Die] USA [hielten] 1961 (…) [r]und um die Uhr (…) mit Atomwaffen bestückte B-52-Bomber in der Luft, um im Fall des befürchteten sowjetischen Erstschlags sofort den nuklearen Gegenschlag starten zu können. (…) Das beständige Herumfliegen mit Atomwaffen war hochriskant, und an jenem 21. Januar 1968 ging es schief. Ein B-52-Bomber mit vier B-28-Wasserstoffbomben an Bord geriet über Grönland in Brand und stürzte unweit der Thule Air Base ab. Sofort begann die hektische Suche nach den Bomben. (…) Drei Bomben fanden (…) [die US-Militärs und Arbeiter aus Grönland und Dänemark], die vierte nicht; sie war wohl durch das Eis auf den Meeresboden gesunken. (…) Arbeiter, die Anfang 1968 ohne angemessene Schutzkleidung und ohne Aufklärung über die Risiken Trümmer und kontaminiertes Eis beseitigt hatten, wurden 1995 mit einer geringfügigen Entschädigung abgespeist. Viele von ihnen waren damals bereits an Krebs gestorben.“
Berliner Zeitung: Holocaust-Gedenken: Wie die Sowjetunion aus der Geschichte gestrichen wird – Auszug: „Wohin diese Verschiebung historischer Erinnerung führt, zeigt eine Umfrage des französischen Instituts Ifop. Im Mai 1945, unmittelbar nach der Kapitulation Deutschlands, waren 57 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die Sowjetunion den größten Beitrag zur Niederlage Deutschlands geleistet habe; nur 20 Prozent nannten die USA. Damals dachte man an Stalingrad, den Vormarsch bis Berlin und an die Millionen gefallener sowjetischer Soldaten. Als dieselbe Frage 2024 erneut gestellt wurde, hatte sich das Bild nahezu umgekehrt: Rund 60 Prozent nannten nun die USA, nur noch etwa ein Viertel die Sowjetunion.“ (Bezahlschranke)
Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland: (Kommentar) – Auszug: „Am 27. Januar wird weltweit der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts begangen. (…) Es sei daran erinnert, dass die Sowjetunion von der Tragödie des Holocausts auch maßgeblich betroffen war. Mindestens 40 Prozent der in Europa ermordeten Juden waren sowjetische Staatsbürger. (…) Doch auch im Jahr des 85. Jahrestages des heimtückischen Angriffs Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion und des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges hielten es die Organisatoren erneut nicht für notwendig, offizielle Vertreter Russlands zur Teilnahme einzuladen. Dies bleibt ihrem Gewissen überlassen.“
Netzpolitik: Sozialstaatsreform: Kommission empfiehlt Abbau von Grundrechten – Auszug: „Eine Fachkommission der Bundesregierung hat Empfehlungen vorgelegt, die den Sozialstaat bürgernäher und digitaler machen sollen. (…) [Sie] will unter anderem den Datenschutz aufweichen und Verfahren weitgehend automatisiert ‚auch unter Nutzung von Künstlicher Intelligenz‘ beschleunigen. Wohlfahrtsverbände befürchten, dass ohnehin benachteiligte Menschengruppen zusätzlich diskriminiert werden.“
Freitag: Trump-kritische Posts verboten: Machen TikTok und Instagram MAGA-Zensur? – Auszug: „Seitdem TikTok in den USA unter amerikanischer Kontrolle steht, beschweren sich viele über Zensureingriffe bei Themen wie ICE und Epstein. Auch Meta soll dabei mitmachen. (…) FBI-Chef Kash Patel erklärte gegenüber Fox News, dass nun auch aktiv Signal-Chatgruppen untersucht würden, die für die Organisation von Anti-ICE-Protesten genutzt werden.“ (Bezahlschranke)
Legal Tribune Online: Straf­bar­keit der Poli­ti­ker­be­lei­di­gung auf dem Prüf­stand – Auszug: „Während die UN-Sonderberichterstatterin [Irene Khan] die Meinungsfreiheit in Deutschland untersucht, streiten Öffentlichkeit, Politik und Fachwelt weiter über die Politikerbeleidigung.“
Apollo News (Januar 2024): Klage gegen BioNTech in Hessen: der schwere Weg der Impfgeschädigten – Auszug: „Auch die Anwälte der Kanzlei White & Case LLP, die BioNTech in allen Klagen deutschlandweit vertreten, nahmen die Vorwürfe nicht ernst und warfen Rogert & Ulbrich vor, irreführende Behauptungen aufzustellen und ‚für die Medien bewusst plakativ‘ zu präsentieren, (...). Andererseits zeigen sich die Anwälte von White & Case LLP uneinsichtig und auch fehlende Empathie seitens der Richter erschwert den Klägern die Beweisdarlegung.“ https://apollo-news.net/anklage-gegen-biontech-in-hessen-der-schwere-weg-der-impfgeschaedigten/
Multipolar (Juni 2025): Pharmaunternehmen „BioNTech“ übernimmt Konkurrenten: Bund wird Miteigentümer – Auszug: „Die Bundesregierung, die mit 13 Prozent der Aktien zweitgrößter Anteilseigner an ‚CureVac‘ ist, wird demnach in Folge des Umtauschs Anteilseigner von ‚BioNTech‘. (…) Die Frage, ob die Bundesregierung ihren zukünftigen Aktienanteil an dem Mainzer Unternehmen behalten oder diesen veräußern will, beantwortete die Sprecherin des Ministeriums nicht.“
Juve (August 2023): BioNTech ersetzt bei Abwehr von Klagewelle CMS durch White & Case – Auszug: „Kurz vor dem Start des Prozessmarathons wegen mutmaßlicher Impfschäden hat BioNTech überraschend eine neue Kanzlei mit dem Komplex betraut. (…) Keiner der Beteiligten möchte sich auf Nachfrage zu den Hintergründen des Beraterwechsels äußern, allerdings sorgt der Schritt für reichlich Gesprächsstoff im Markt, weil es ungewöhnlich ist, dass in einem so großen Komplex aus mehreren Hundert Einzelverfahren ein Unternehmen die Kanzlei komplett austauscht.“ (Bezahlschranke)
Frankfurter Allgemeine: Marco Buschmann schließt sich White & Case an – Auszug: „Ab Februar wird der einstige Justizminister als Rechtsanwalt im Berliner Büro der US-Kanzlei White & Case arbeiten. (…) Für Marco Buschmann, bis zum Ausscheiden der FDP aus der Ampelkoalition im November 2024 Bundesjustizminister, ist es die Rückkehr zu seinem früheren Arbeitgeber. (…) Von Berlin aus (…) wird er in der internationalen Praxisgruppe Mergers & Acquisitions (M & A, Unternehmenskäufe und Fusionen) tätig sein.“ (Bezahlschranke)
ORF: Mexiko stoppt offenbar Ölliferungen nach Kuba – Auszug: „Mexiko beugt sich offenbar dem Druck von US-Präsident Donald Trump und schränkt die Öllieferungen nach Kuba ein. Präsidentin Claudia Sheinbaum bestätigte gestern indirekt einen Medienbericht, demzufolge die Lieferungen für die kommunistisch regierte Karibik-Insel ausgesetzt wurden.“
La Dernière Cartouche: „Eurasien im Schatten des Unfriedens“ – Auszug: „Die beiden sichtbarsten Konflikträume unserer Gegenwart, Ukraine und Nahost, sind nicht deshalb so hartnäckig, weil die beteiligten Mächte unfähig oder unwillig wären, sondern weil ein Gleichgewicht, das allen nützen würde, momentan nicht existiert. Jeder Frieden, der erreichbar scheint, würde die Machtposition irgendeines zentralen Akteurs verschlechtern. Ein solcher Frieden hat deshalb keine treibenden Kräfte. Russland fürchtet Einkreisung, die Vereinigten Staaten fürchten eurasische Integration, Europa fürchtet den Verlust der eigenen wirtschaftlichen Basis, China möchte Zeit gewinnen und seine Lieferwege sichern, und die Nahoststaaten fürchten, dass Stabilität die tektonischen Spannungen ihrer Systeme offenlegen könnte.“
South China Morning Post: As US naval strike force sails near Iran, Trump faces ‘no easy levers’ against Tehran (Während US-Marine-Streitkräfte in Richtung Iran segeln, stehen Trump gegen Teheran „keine leichten Hebel“ zur Verfügung) – Auszug (übersetzt): „Mit der kürzlichen Ankunft einer Flugzeugträger-Taskforce der US-Marine im Mittleren Osten in der Nähe des Iran verfügt Präsident Donald Trump bis Ende dieser Woche über alle militärischen Mittel, die für einen Krieg gegen Teheran erforderlich sind.“