Noch ein wichtiger Punkt, der meiner Meinung nach von Manu etwas verzerrt dargestellt wurde.
Für mich bedeutet „auf einem Bitcoin-Standard leben“ nicht, dass ich alles direkt mit Bitcoin bezahlen muss. Das Bezahlen mit Bitcoin ist für mich lediglich der ideale Fall – und gleichzeitig der günstigste.
Bei vielen Anbietern wie PPQ, LNVPN, LNVPS und anderen gibt es über Lightning sogar oft einen Rabatt von bis zu 5 %. Wenn eine Zahlung in Bitcoin nicht möglich ist, muss ich Umwege gehen – und diese sind für mich teurer. Statt eines Rabatts fallen dann meist Gebühren von 3–5 % an.
Der eigentliche Kern eines Bitcoin-Standards liegt für mich jedoch woanders: Ich halte mein Vermögen in Bitcoin. Das ist die eigentliche Idee dahinter.
Muss ich zwischendurch doch einmal in Fiat wechseln? Ja, das kommt vor. Es ist meist umständlich und teuer. Deshalb ist die direkte Zahlung in Sats für mich immer die beste und bevorzugte Option.
Parallel baue ich mir nach und nach ein Netzwerk von Menschen auf, die ich für Dienstleistungen direkt in Sats bezahle. Darüber spreche ich allerdings bewusst wenig, weil ich nicht weiß, ob sie das steuerlich angeben – und ehrlich gesagt hoffe ich, dass sie es nicht tun. Steuern empfinde ich ohnehin als Raub.
https://fountain.fm/episode/Fw9S4tzr4YhtB5k2rVLQ
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