Unter Milei sind die konsolidierten Schulden des Staates in Relation zum BIP schon um 14%-Punkte gefallen. Dies ist m.E. die ehrlichste Darstellung der Entwicklung, weil Wechselkursentwicklungen sowohl bei der Umrechnung der Schulden aber eben auch bei der Umrechnung des BIP wirken. Die Leistungsfähigkeit Argentiniens ist gestiegen. Die Schuldentragfähigkeit ist deutlich verbessert. Dazu beigetragen haben sowohl ein steigendes BIP als auch die tatsächliche Netto-Tilgung von Schulden. Wenn Milei das Tempo beibehält und eine zweite Amtszeit bekommt, endet er mit rund 30%. Gleichzeitig wird sich die zunehmende Verbesserung auch positiv auf das Rating auswirken, was wiederum die Zinsen für die Refinanzierung senken wird, was wiederum mehr Mittel für Tilgungen bereitstellt u.s.w., u.s.w.
