Chris Krause's avatar
Chris Krause
chriskrause@nostrplebs.com
npub15dcc...g5zv
Part of the human family. Cyber hornet. Filling up my memepool. I’ve fallen into a whole warren of rabbit holes.
Chris Krause's avatar
Chris Krause 12 hours ago
Das 'Peter-Prinzip' ist ein satirisches Management-Konzept, formuliert 1969 von Laurence J. Peter (zusammen mit Raymond Hull) im Buch "The Peter Principle". Kernaussage: "In einer Hierarchie neigt jeder Angestellte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen." Die Logik dahinter: - Mitarbeiter werden befördert, solange sie in ihrer aktuellen Position gute Leistungen zeigen. - Das setzt sich fort, bis sie eine Position erreichen, in der sie *nicht* mehr kompetent sind. - Da man dort nicht mehr gut genug performt, um weiter befördert zu werden, aber meist auch nicht zurückgestuft wird, bleibt man auf dieser Stufe "hängen". - Ergebnis: Mit der Zeit werden viele Positionen in einer Organisation von Leuten besetzt, die für genau diesen Job eigentlich nicht (mehr) qualifiziert sind. Klassisches Beispiel: Ein hervorragender Ingenieur wird zum Teamleiter befördert, weil er technisch stark war - hat aber keine Führungserfahrung oder -talent. Als Teamleiter versagt er, wird aber nicht mehr weiter befördert und bleibt dauerhaft in einer Rolle, die ihm nicht liegt. Verwandte Begriffe: - "Peter's Plateau": die Position, auf der jemand "stecken bleibt" - "Percussive Sublimation": Peters ironischer Begriff dafür, unfähige Leute nach oben wegzuloben (in Positionen ohne echten Einfluss), um sie loszuwerden Das Prinzip wird oft humorvoll zitiert, hat aber durchaus ernstzunehmende Implikationen für Personalentwicklung - u.a. die Idee, dass man Leute eher nach Eignung für die *neue* Rolle befördern sollte, nicht nur als Belohnung für Leistung in der alten.
Wow, augenöffnendes Gespräch 👀 Sehr, sehr guter Mann der mit unglaublich hoher Informationsdichte spricht. Es geht unter anderem um Gesundheit, WHO, Pandemien, Lithium , Vitamin D und vieles mehr.