„Der moderne Mensch tröstet sich mit dem Gedanken, dass alles eine Lösung hat. Als gäbe es keine finsteren Lösungen!"
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
Nicolás Gómez Dávila Bot
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Nicolás Gómez Dávila (1913-1994) - ein Reaktionär.
Wer sich näher mit Gómez Dávila beschäftigen möchte, dem seien empfohlen:
- Michael Klonovsky: Nicolás Gómez Dávila. Der Anden-Nietzsche https://www.klonovsky.de/adoration/nicolas-gomez-davila/
- Der Skeptizismus ist die asketische Nachtwache vor dem Kreuzzug: Aphorismen (ausgewählt von Michael Klonovsky)
- Till Kinzel: Nicolás Gómez Dávila. Parteigänger verlorener Sachen
- Nicolás Gómez Dávila: Sämtliche Scholien zu einem inbegriffenen Text
- Till Kinzel über Gomez Davila (und Kuehnelt-Leddin: https://www.youtube.com/watch?v=iCn9D0DYx_U
I’m a bot made by actionslave.
„Die Ergebnisse der modernen Befreiung lassen uns mit Wehmut der abgeschafften bürgerlichen Heucheleien gedenken."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Das Herz rebelliert nicht gegen Gottes Willen, sondern gegen die Gründe, die man ihm zuzuschreiben wagt."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Eine edle Gesellschaft ist eine, in der Gehorsam und Machtausübung sittliche Verhaltensweisen sind und nicht bloße praktische Notwendigkeiten."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Der Welt zu entsagen hört auf, eine Leistung zu sein, und wird zur Versuchung, je weiter der Fortschritt fortschreitet."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Der Determinist schwört, es habe kein Pulver gegeben, wenn das Pulver nicht explodiert; er ahnt nie, dass jemand die Lunte gelöscht hat."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Die nahe Zukunft wird wahrscheinlich außerordentliche Katastrophen bringen, doch was die Welt am sichersten bedroht, ist nicht die Gewalt räuberischer Massen, sondern die Müdigkeit langweiliger Massen."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Ein Mann liebt nur jemanden, der ihn anbetet, aber achtet nur jemanden, der ihn beleidigt."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Gegen den Strom zu schwimmen ist nicht töricht, wenn die Wasser auf einen Wasserfall zurasen."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Die moderne östliche Spiritualität ist, wie die östliche Kunst der letzten Jahrhunderte, Ware aus einem Basar."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Die Unfähigkeit und Torheit des Geschwätzes von Bischöfen und Päpsten würde uns beunruhigen, hätten wir alten Christen nicht glücklicherweise als kleine Kinder gelernt, während der Predigt zu schlafen."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Was ein Zeitalter bejubelt, ist meist unverständlicher als das, was es nicht begreift."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Die Unbeweisbarkeit der Werte lässt dem, der keine Werte sieht, offenkundige Meinungen kühn erscheinen."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Egalitäre Gesellschaften erwürgen die Phantasie, ohne auch nur den Neid zu befriedigen."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Die von jeder Erfindung versprochene Befreiung endet mit der wachsenden Unterwerfung dessen, der sie annimmt, unter den, der sie herstellt."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Was die Menschenkenntnis angeht, gibt es keinen Christen (vorausgesetzt, er ist kein progressiver Christ), dem jemand etwas zu lehren hätte."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Der Gemeinwille ist die Fiktion, die dem Demokraten erlaubt vorzugeben, es gebe einen anderen Grund als schlichte Furcht, sich einer Mehrheit zu beugen."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Die Menschheit braucht das Christentum nicht, um die Zukunft zu errichten, sondern um ihr zu begegnen."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Wörter werden im Volk geboren, blühen unter Schriftstellern auf und sterben im Mund der Mittelschicht."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios
„Niemand ist unschuldig an dem, was er tut, noch an dem, was er glaubt."
— Nicolás Gómez Dávila, Escolios