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Marmitc🧡 3 months ago
GM 🧡✌🏼 Mal 2 Fragen an euch bzgl viel Rindfleisch/rotes Fleisch und viel Fleisch im allgemeinen... 1. Da ihr sagt, dass Rindfleisch nicht ungesund ist ... was bei dieser Aussage dann nie angesprochen wird ... In Rindfleisch ist viel Häm-Eisen enthalten, was bei übermäßigem Verzehr (laut Studien) das Darmkrebsrisiko erhöht. Das hat ja nunmal nichts mit gleichzeitigem Verzehr von (gesunden, glutenfreien) Kohlenhydraten zu tun. Wie ist eure und speziell @DerPhiL Meinung dazu? 2. Das viele Fleisch was ihr esst, ist dies in Bio-Qualität oder zumindest von einem Bauern aus der Umgebung, von dem ihr wisst was er füttert? Konventionelles Fleisch ist ja eigentlich ungenießbar und gutes Bio (mind. Bioland) in den Mengen ja fast nicht zu bezahlen wenn man nicht gerade ₿itcoin-Wal seit 2013 ist. Interessane Folge für Plebs die sich ebenfalls mit Ernährung beschäftigen 🧡✌🏼

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1. 🫠Der Klassiker.. Also ehrlicherweise wirst du mit sehr überzeugenden Argumenten, die dagegen sprechen, erschlagen, wenn du danach suchst.. Im Gegensatz wird es extrem dünn für Gründe die angeblich dafür sprechen.. Hier nur auf die schnelle mal ein paar kurze Beispiele. 2. Also für mich ist das keine Religion, das heißt ich zwinge mich nicht an 365 Tagen im Jahr, mich ausschliesslich zu 100% von selbst aufgezogen, selbst gefütterte und eigenhändig getöteten Kühen zu ernähren.. um wirklich sicher zu gehen, dass ich nichts "falsches" esse. Ich versuche, was das Fleisch angeht, einen Grossteil aus Rinderhack zu beziehen.. aber der Abwechslung und Einfachheit halber natürlich auch von anderen tierischen Proteinquellen. Und das Preisargument sehe ich so nicht. Das Geld gibt an anderer Stelle ja z.B. auch weniger aus.
1. Ist wieder die Frage, was ist "hoch" bzw "zu hoch". Häm-Eisen ist mit eine der besten Eisenverbindungen die dein Körper bekommen kann (sehr hohe Bioverfügbarkeit). Gleichzeitig muss man auch berücksichtigen, dass starkes Braten, pökeln und generell stark verarbeitetes Fleisch das Darmkrebsrisiko ebenfalls beeinflusst, bzw nicht sogar DAS der Hauptgrund sein kann. Das Mikrobiom zB ist auch ganz spannend in dem Zusammenhang, weil das sehr wohl stark anders sein kann wenn deine Ernährung anders ist als der "Standard". 2. Ich beziehe mein Fleisch fast komplett von einem Metzger, der die Herkunft vom Fleisch einwandfrei belegen kann, und zB die Rinder direkt vor Ort (bei der Weide/Hof) stressfrei schlachtet. Wie im Podcast gesagt, wenn man für Innereien oder anderen tierischen Produkten offen ist, kann man aber auch da potentiell sparen. Ansonsten sind Eier ja auch eine super Nährstoffquelle. Selbst die (ja auch ethisch) günstigsten Eier sind vermutlich gesünder wie die meisten anderen Lebensmittel.
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Marmitc🧡 3 months ago
Cool, danke für die ausführliche Antwort und die Videos. Ich spiele auch schon seit längerem mit dem Gedanken das ganze mal, zumindest für 4 Wochen, auszuprobieren. Da ich mich (vermeintlich) gesund ernähre, u. a. mit Fleisch, Eier, Gemüse und glutenfreien Kohlenhydraten ( u. a. auch angekeimte Buchweizen (auch sehr Nährstoffreich)) etc. und komme damit sehr gut zurecht, auch was dieses häufig angesprochene Zuckerloch (habe ich nicht) angeht. Meine Frage bzgl. des Bio Fleisches bezog sich abgesehen von dem ethischen Aspekt auch darauf, dass, was das Tier zu fressen bekommt sich auch in den Nährwerten der jeweiligen tierischen Produkte widerspiegelt, worauf du ja im Podcast wahrnehmbar viel Wert legst. Was mich auch sehr interessieren würde, wie stehst du zu Ballaststoffen im allgemeinen? Ich glaube wenn ich mich Keto oder Carnivor ernähren würde, hätte ich mit ordentlichen Verstopfungen zu kämpfen. Das hat mich bis dato auch tatsächlich davon abgehalten es mal auszuprobieren.
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Marmitc🧡 3 months ago
Danke dir für die ausführliche Antwort und Einordnung. Ja, was die allgemeine Bioverfügbarkeit von den Proteinen im Fleisch und dessen Nährstoffe im allgemeinen angeht, gibt es wohl kein besseres Lebensmittel. Inklusive Eier natürlich. Und ja, in Bezug auf die Risiken von Darmkrebs spielt die Zubereitungsart (gekocht deutlich günstiger als schwarz gegrillt 😉) und ob es generell hoch verarbeitet wurde eine große Rolle und wird in diesen Studien wahrscheinlich nicht berücksichtigt bzw. es wird schlicht nicht unterschieden. Und, dass uns mit solchen Aussagen aus solchen Studien von staatlichen Institutionen Angst gemacht werden soll, damit wir weniger essen, ist ja auch nichts neues. Das Eier Thema ist ja das beste Beispiel. Top, aus besserer Quelle kann man sein Fleisch ja gar nicht bekommen. Auch was die Nährstoffe angeht. Was das Tier frisst, spiegelt sich natürlich in der Qualität und Menge der Nährstoffe im Fleisch und allgemein in den tierischen Erzeugnissen des jeweiligen Tieres wider (auch in bezug auf Antibiotika etc. im negativen) Aus diesem Grund halte ich auch nichts von den konventionellen/günstigsten Eieren. Mal abgesehen davon, dass sie nicht schmecken und die Tiere wirklich unwürdig gehalten werden, deren Nährstoffqualität (was u. a. Omega 3 angeht) und Ausgewogenheit eher ungünstig ist. Ich beziehe meine Eier und das (nicht so viel konsumierte) Fleisch von einem Hof aus der Umgebung, bei dem ich weiß, wie bei dir, wie es den Tieren geht und was sie futtern. Allerdings empfinde ich es als recht kostenintensiv täglich ausschließlich dieses Fleisch zu essen. Eier gibt's selbstverständlich täglich. Was hälst du im allgemeinen von Ballaststoffen? Sollten in deiner Paleo Ernährung ja tendenziell vorhanden sein, oder? Keto oder Carnivor habe ich als Versuch schon länger mal geplant, der Mangel an Ballaststoffen sorgt bei mir aber zu übelster Verstopfung vermute ich und hat mich bis dato von diesem Versuch abgehalten. Nochmals danke für diesen aufschlussreichen Podcast der einfach mal anders war 👌🏼🧡✌🏼