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"Es gibt viele Wege, wie Gesellschaften funktionieren können. Der Dialog über unterschiedliche Ansätze ist wichtig! Vielleicht gibt es Modelle, die weniger auf Zwang und mehr auf Zusammenarbeit setzen. Was denkt ihr?"
Nenne mir nur einen Staat in dem die Bürger wirklich gleich sind vorm Gesetz. Nenne mir nur einen Staat, dessen Politiker nicht wegen Korruption, Vetternwirtschaft oder anderen Straftaten auffallen. Mein Grundbucheintrag kann von diesem Staat ebenso einfach aufgelöst und mein Grundstück verstaatlicht werden. Die Straße war hier schon bevor Steuern eingetrieben wurden, weil sie von Menschen gebaut wurde die zu ihren Häusern wollen. Du meinst die Polizei, die im Ruhrpott Familien aus ihrem (im Grundbuch eingetragenen Grundstück) Haus vertreibt, damit Unternehmen weiter Steuern generieren können? Und vor allen Dingen: Lerne zu lesen und die Frage, die dir gestellt wurde zu beantworten ohne Whataboutism zu betreiben. Dann Frage ich halt anders: Denkst du, dass du am besten weißt, was gut für dich ist? Oder bist du der Meinung, dass andere besser wissen was du willst? Und: Als scheinbarer Demokrat (wie in der DDR): Ist eine Massenvergewaltigung nicht einfach nur eine spontane Mehrheitsfindung unter Demokraten? Ich meine die Mehrheit hat entschieden es zu tun.
Definitiv. Leider gibt es unter uns aber Individuen, die so Hirngewaschen sind, dass sie entweder nicht merken, welchen Schaden sie anrichten oder schlicht vorsätzlich die "Demokratie" (welche geschichtlich immer in totalitären Formen endete) verteidigen, weil sie einen persönlichen Vorteil für sich sehen. Diese etablieren eine viel feinere Stasi als sie die DDR hatte. Mittlerweile sollte man aber merken, dass die Zersetzungsmechanismen genau die selben sind. Am besten verhindert man Gefängnissausbrüche in dem man den Menschen glauben macht, sie seien in keinem Gefägnis. Wie so oft empfehle ich in diesem Zusammenhang "Die Intellektuellen und der Sozialismus". Da beschreibt Hayek schon vor mehr als 50 Jahren, warum es immer wieder augenscheinlich gut gebildete Menschen sind, die sich dem Staat anbiedern. Das war so bei den Nazis, den Sowjets, in der DDR, den asiatischen und südamerikanischen Sozialismusformen. Aber: Wie Heidi Reichinek bereits Nudged: Das in der DDR war kein Sozialismus. Recht hat sie. Dafür gab es zu wenige Hungertote.
In Russland nach dem Fall des Zaren haben sich sofort freiheitliche spontane Vereine etc gebildet, die die Gesellschaft am funktionieren hielten. Die Bolschewiken kamen und zerstörten dies. Wie es endete wissen viele scheinbar nicht mehr: Im Hungertod vieler Millionen Menschen und einer anfänglichen Koalition der Sowjets mit den Nazis. Spoiler: Nazideutschland war keine freiheitlich geschaffene Gruppe sondern ein System, dass in erster Linie dadurch ermöglicht wurde, dass es einen Staat gab, der das Eigentum seiner Bürger enteignete. Ebenso die Sowjets.